SPD tritt mit junger Truppe an

Ortsverein

Die fast vollständige Kandidatenriege der Hutthurmer SPD mit den Gästen Manfred Hoffmann (hinten, l.), Andreas Winterer

Das große Ziel der Sozialdemokraten bei der anstehenden Kommunalwahl im März 2020 ist "5 plus X". Da auch die führenden Fraktionen im Gemeinderat empfindliche Abgänge zu verzeichnen hatten, beginnt die SPD mit einer enormen Verjüngungskur, einem Neustart. 20 in der Mehrheit junge Bewerber aus verschiedensten beruflichen Richtungen werben um die Plätze im Rathaus, betonte Vorsitzender Thomas Fischl.

Er dankte besonders Max Reidl und Max Reischl für die Realisierung dieser Kandidaten, die in den Dörfern und im Marktbereich angesiedelt sind. Anwesend waren auch Altbürgermeister Fabian Friedrich sowie Kreis - und Stadtrat Manfred Hoffmann aus Hauzenberg. Bei ihrer Vorstellung zeigten die Kandidaten mit Schwung und Elan sowie fester Überzeugung, wie sie in die Kommunalwahl einsteigen wollen. Stellvertretende Kreisvorsitzende und Bürgermeisterkandidatin Irmgard Biereder aus Neukirchen vorm Wald führte durch das ganze Wahl-Prozedere, unterstützt von Dominik Huber von den Jungsozialisten aus Obernzell. Alle 20 Bewerber wurden einstimmig gewählt, ebenso die Ersatzkandidatin Inge Jaksic.

 

Auf ein vielfältiges Wissen und große Erfahrung blickte 3. Bürgermeister und Kreisrat Max Draxinger, der selbst nicht mehr kandidiert, auf sein 30-jähriges politisches Wirken zurück. Er zeigte sich erfreut über die junge Truppe, bei der die Frauenquote leider nicht erreicht werden konnte. Sein Einstieg damals in die aktive Politik sei eher zufällig gewesen, habe sich aber schnell zu verantwortungsvollem Einsatz zum Wohle der Bürger und des Landkreis entwickelt. Er gab den "jungen Strebern" viel Mut und Glück mit auf ihren Weg für ihre vielfältigen und pflichtbewussten Aufgaben.

Landratskandidat und Kreisvorsitzender Andreas Winterer erinnerte in seinen Grußworten an die Aufgaben eines Gemeinderates, die Anliegen vor allem demokratisch zu behandeln, für die Sache einzustehen und zu kämpfen. Und das wichtigste dabei sei, die Parteizugehörigkeit hintenan zu stellen. Eine gut funktionierende Gemeinde brauche Frauen und Männer, die ihr Ohr nah am Bürger haben. Winterer zeigte noch weitere brennende Punkte auf, die die Aufsteigerregion in Bedrängnis bringen könnten, wenn nicht bald Prioritäten gesetzt würde. Als Beispiel nannte er die drei Krankenhäuser, in die zwar viel investiert wurde, aber die Kosten für den Landkreis untragbar seien. Zusammen mit dem Klinikum müssten laut Winterer dezentrale Lösungen gefunden und geschaffen werden. Er lobte den neuen Technocampus in Hutthurm und das erst wenige Wochen alte Tourismusmanagement. Unverständnis zeigte er wegen des "Riesenaufstands" über die "grüne Hausnummer". Die Planungen über Verkehrsverbundmaßnahmen in Verbindung mit der Ilztalbahn finde er schon im Vorfeld verschiedenster Gedankenspiele "fragwürdig und zweifelhaft". Kreis - und Stadtrat Manfred Hoffmann meinte, die SPD in Hutthurm könne stolz sein auf ihre Liste, mit der ein erfolgreiches Ergebnis zu erwarten sei.

 

Es treten an:

  1. Maximilian Rosenberger
  2. Thomas Fischl
  3. Maximilian Schinabeck
  4. Birgit Maier
  5. Klaus Niggl
  6. Klaus Fuchs
  7. Michael Schmid
  8. Thomas Eder
  9. Alexander Käser
  10. Michael Reitberger
  11. Michael Bernhard
  12. Alexander Denk
  13. Florian Sicklinger
  14. Christian Lorenz
  15. Christian Oberneder
  16. Renate Rosenberger
  17. Johann Moosbauer
  18. Ines Fischl
  19. Max Reidl
  20. Max Reischl