Nominierung unserer Bürgermeisterkandidatin

Das Wahlrätsel der SPD in Hutthurm ist gelöst

Markträtin Elisabeth Rosenberger ist als Bürgermeisterkandidatin einstimmig nominiert

Der stv. Vorsitzende des SPD-Ortsvereins und 3. Bgm. der Marktgemeinde Hutthurm Max Draxinger, konnte die Anwesenden, Familie, Freunde, Bekannte, Mitglieder des SPD-Ortsvereins, Markträte der SPD-Fraktion und Hutthurmer Bürger/innen sowie die MdL Bernhard Roos und stv. Bezirkstagspräsidenten Max Brandl aufs allerherzlichste begrüßen. Er gibt bekannt, dass es in der SPD-Historie einmalig ist, dass zweimal nominiert wird, einmal zur Gemeinderatswahl und einmal zur Bürgermeisterwahl. Dass Max Draxinger nicht mehr antritt, war klar, aber dass die SPD nach demokratischen Grundsätzen noch einen Kandidaten bringt, musste man abwarten und heute sei es so weit.
Nachdem die Spannung gestiegen ist, lüftete Max Draxinger das SPD-Wahlrätsel um den Bürgermeisterkandidaten, nachdem es im Vorfeld viele Gerüchte gegeben hat. Erstmals in der Gemeindegeschichte gibt es eine Frau als Kandidatin für den ersten Bürgermeister.
Elisabeth Rosenberger stellte sich vor, mit den Worten, “hier bin ich, ich kann es, ich will es, die Bürgermeisterin für Sie, für euch, für alle Bürger und Bürgerinnen der Marktge-meinde Hutthurm zu sein“.

Sie erzählte, dass sie 1954 geboren ist, aber sich jung geblieben fühlt, dass sie in Kalteneck aufgewachsen ist (für Kalteneck schlägt heute noch ihr Herz) und dort am Bahnhof in ihrem ehemaligen Elternhaus ihr e Mutter Elsa Riedl und ihre Großeltern Josef und Sophie Eibl ein kleines Lebensmittelgeschäft betrieben haben.

Dann berichtete sie in einer gefühlvoller Weise weiter, dass sie in Kalteneck zur Schule gegangen ist und ihr größter Berufswunsch war, Lehrerin zu werden. Was manchen Anwesenden die Tränen in die Augen getrieben hat, war, als sie von ihrer Kindheit berichtete, die diesen Traum zunichte machte. Ihr Vater ist plötzlich verstorben, als sie sechs und ihr e Schwester eineinhalb Jahre alt waren, das Heimweh im Internat und die hohen Schulkosten ihren Traum auslöschten.

Dann besuchte sie die Realschule in Niedernburg im kaufmännischen Bereich und ging in die Verwaltung, was ihr aber auch viel Spass bereitete. E. Rosenberger erzählte einige Begebenheiten aus ihrem Berufsleben, aber vor allem hat sie darauf hingewiesen, dass sie aus der Verwaltung kommt, gut organisieren und verhandeln kann, auch mit den verschiedensten Personen aus der Wirtschaft. Denn, im letzten Bürgermeisterstatement hat es geheißen, ein Bürgermeister soll aus der Verwaltung kommen (zur Erinnerung: der Gegenkandidat von Hermann Baumann war Röntgenassist). Diesen Passus hat Elisabeth Rosenberger erfüllt.

Sie erklärte, dass sie kommunalpolitisch erfahren ist, nachdem sie seit 1996 im Gemeinderat arbeitet. Einige Stationen des letzten Jahres als Gemeinderätin hätten sie sehr traurig gestimmt, weshalb sie schon lange überlegte, als Bürgermeisterin zu kandidieren. Mit ihrer Familie mussten alle Stationen geklärt werden, zumal sie Zwillingsoma wird. E. Rosenberger machte unmissverständlich klar, sie wird Zwillingsoma, aber nicht Zwillingsmutter und im Falle der Wahl zur Bürgermeisterin, kann sie alles gut organisieren. Ein Seminar „Zeitmanagement“ half ihr dabei bestens. Organisation ist sie aus ihrer Arbeit als Sachbearbeiterin gewöhnt, im Ausbildungs- und Prüfungswesen. Sie könne verhandeln, mit den verschiedensten Schichten der Wirtschaft und sie brauche keinen Hr. Scheuer, wie es aus einer JU-Versammlung zu lesen war, der die Fördermittel für die Marktsanierung nach Hutthurm gebracht hätte. Diese haben ganz einfach durch den Verbund „Ilzer Land“ angestanden und sind mit Abstimmung im gesamten Gemeinderat der Marktgemeinde Hutthurm termingemäß und rasch umgesetzt worden.

Elisabeth Rosenberger betonte, Sie würde vieles, vielleicht nicht besser, aber anders machen, Neutralität vor dem Parteibuch anwenden, den Bürger/innen klare Auskünfte erteilen, z. B. nein, weil…… oder ja, weil….. oder, ich muss mich erkundigen.

Sie beschrieb sich als emotional, aber ehrlich. Denn „ich will nach jeder Entscheidung im Marktrat, für oder gegen die Bürgeranfrage, am Morgen wieder in den Spiegel schauen können“. Ich bin ein Mensch mit Ecken und Kanten, aber ehrlich und sozial. Bei ihr könnten sich die Bürger/innen gut aufgehoben fühlen, sie wäre dort, wo sie gebraucht wird, im Bürgermeisterbüro. Sie hätte es nicht nötig, irgendwelche Pöstchen anzunehmen. Außerdem stellte E. Rosenberger klar, wenn Sie zur Bürgermeisterin der Marktgemeinde Hutthurm gewählt werden würde, müssten nicht zwei erste Bürgermeister bezahlt werden. Der eine, abgewählte, hätte zwar Pensionsanspruch, aber zu seiner Zeit und E. Rosenberger würde aus ihrer Zeit als Bürgermeisterin keine Pension beanspruchen können aber auch nicht brauchen. Außerdem stellte sie unmissverständlich klar, wenn ein Kandidat körperlich abnimmt und nicht zum Blühenstens aussieht, dann brauche das Gerücht nicht verbreitet werden, er sei nicht wählbar, weil er krank ist. Das sei bei der Wahl zum Bürgermeister von M. Draxinger im Jahre 2008 alles vorgekommen. Kandidatin E. Rosenberger erklärte in aller Deutlichkeit, „ich bin rund und gesund“, mich könnt ihr wählen.

Wer die Bürgermeisterkandidatin Elisabeth Rosenberger und ihr Team für die Gemeinderatswahl „Mit Herz und Engagement“ live erleben möchte, kann gerne zu den Info-Veranstaltungen kommen.: Am Sonntag, den 02. Februar 2014 um 19.00 Uhr in der „Prager Bayerwald Stubn“ in Prag mit Schnitzelsemmel-Party, am Sonntag, den 23. Februar 2014 um 9.30 Uhr im Vereinsheim des Geflügelzuchtvereins Hutthurm in Kalteneck mit Weißwurstfrühstück und am Aschermittwoch, 05. März 2014 um 19.30 im Gasthaus Escherich, Egon Veltl, in Hutthurm mit Bratheringessen. Außerdem findet zur Wahlerinnerung noch am Samstag, den 15. März 2014 ab 8.00 Uhr ein Info-Stand auf dem Parkplatz des Cafe-Gasthofes Escherich in Hutthurm statt.

Bernhard Roos und Max Brandl fanden nur anerkennende Worte für die Kandidatin, bei der man nicht nur das Gefühl hat, sondern auch weiß, sie mag Bürgermeisterin sein und kann das auch. Die Kandidatin hat als Schlusswort noch einmal aufgerufen, sie allein kann nicht Bürgermeisterin werden, sie brauche ihre Familie, ihr Kandidaten-Team, Ihre SPD-Ortsvereins-Mitglieder und vor allem die Wählerinnen und Wähler der Marktgemeinde Hutthurm. „Ich weiß, ich kann und mag eine gute Bürgermeisterin sein“, wurde der offizielle Teil der Nominierungsversammlung von Elisabeth Rosenberger beendet.

Fotos der Nominierungsveranstaltung